Niemand wünscht ihn sich, und doch ist eine gute Vorbereitung entscheidend: Der Ernstfall, ein Brand oder ein anderweitiger Notfall an einem unserer Standorte. Zwar arbeiten wir kontinuierlich daran, Brände und andere Notfälle durch geeignete Präventionsmaßnahmen zu vermeiden. Gleichzeitig sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Menschen in der Umgebung bewusst. Darum führen wir gemeinsam mit der Feuerwehr jährlich Übungen an den verschiedenen Standorten durch, um diverse Szenarien zu simulieren und zu trainieren. Denn nur durch eine eingespielte Zusammenarbeit mit allen Beteiligten können wir im Krisenfall schnell und richtig reagieren, dabei handlungsfähig und resilient bleiben.
Realitätsnahes Szenario
Am 21. September haben wir in einer Großübung am Standort Schützenstraße ein besonders anspruchsvolles Szenario trainiert: Ein Brand in einem Reinraumbereich, mit mehreren vermissten Personen und nötigen Entscheidungen unter hohem Zeitdruck. Eine solche Realitätsnähe ist natürlich besonders wertvoll, gerade weil es in dieser Umgebung spezifische Herausforderungen und Regeln zu beachten gibt.
Der Krisenstab und die Feuerwehr in Aktion
Wichtigstes Organ bei einem Unfall oder einem Brand ist der Krisenstab von Vetter, der umgehend reagieren, Informationen bewerten, Entscheidungen treffen und Maßnahmen koordinieren muss. Bereits am Nachmittag erhielt dieser Krisenstab die Meldung eines Brandes im Reinraumbereich – ein realistisches Szenario, das sich im Laufe des Tages immer weiter verschärfte. So bot sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, Abläufe, Verantwortlichkeiten und Kommunikationswege unter praxisnahen Bedingungen zu trainieren. Am Abend rückten dann die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ravensburg an. Den Brand löschen, vermisste Personen finden und retten … Auch für sie war diese Übung unter praxisnahen Bedingungen wichtig, um das Zusammenspiel mit dem Krisenstab, die Orientierung innerhalb des Gebäudes und die komplexen Bedingungen in der Pharmazeutischen Produktion zu trainieren.
Gute Zusammenarbeit – für ein gutes Gefühl
Genau diese Verzahnung aus operativem Einsatz und strategischem Krisenmanagement hat gezeigt, wie gut der Krisenstab und die Feuerwehr im Ernstfall bereits harmonieren und die größten Herausforderungen in enger Zusammenarbeit meistern. Und das bedeutet im Ernstfall: mehr Sicherheit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für alle anderen Betroffenen.
Mit Großübungen wie diesen stärken wir also unsere Krisenvorsorge – und somit auch die Verlässlichkeit, für die Vetter steht.