So bin ich zu Vetter gekommen
Erste Vetter-Luft habe ich beim Schulpraktikum im Zuge der Berufsorientierung geschnuppert. Das war genau mein Ding. Mich haben sowohl der pharmazeutische Bereich als auch die Technik begeistert. Beides miteinander zu verbinden, fand ich spannend. Deshalb habe ich mich für eine Ausbildung zum Mechatroniker bei Vetter entschieden. Während der Ausbildung habe ich gemerkt, dass mich vor allem die elektrotechnischen Inhalte faszinieren. Also habe ich mich nach meinem Abschluss auf eine Stelle in der Elektrotechnik beworben – und es hat geklappt.
So sieht mein Arbeitsalltag aus
Dank Gleitzeit starte ich meistens zwischen 7 und 8 Uhr am Standort Ravensburg Vetter West. Zuerst schaue ich ins Einsatzportal und verschaffe mir einen Überblick über die Störungen, die über Nacht aufgetreten sind und bei denen am Folgetag noch Handlungsbedarf besteht. Mein Team und ich sind der erste Ansprechpartner für elektrotechnische Störungen und Probleme in der Produktion. Das heißt: Wir kommen immer dann zum Einsatz, wenn sich eine Störung, wie zum Beispiel eine Ablaufstörung im SPS-Programm, nicht direkt beheben lässt oder spezielles elektrotechnisches Know-how gefragt ist, beispielsweise bei defekten Sensoren, defekten Netzteilen oder beim Austausch von Frequenzumrichtern und Antrieben.
Mal sind wir allein unterwegs, mal gemeinsam.
Mit meinem Laptop und einem SPS-Programm grenze ich den Fehler ein. Manchmal muss nur ein Bauteil ausgetauscht werden und die Anlage läuft wieder. Außerdem begleiten wir technische Änderungen und Optimierungen an den Anlagen.
Das solltest du mitbringen
Technikbegeisterung, Spaß an der Fehlersuche und die Motivation, Störungen systematisch auf den Grund zu gehen, sind die wichtigsten Voraussetzungen. Erfahrungen in den Bereichen Automatisierungs- und Steuerungstechnik sind auch ein Plus. Und vielleicht hattest du ja auch schon erste Berührungspunkte mit Antriebstechnik – das wäre ebenso hilfreich.
Das gefällt mir am besten an meinem Job
Ich arbeite an modernen Produktionsanlagen, habe jeden Tag neue Herausforderungen und wechsle ständig zwischen Büro und praktischer Arbeit direkt an den Anlagen. Weil ich im ganzen Standort unterwegs bin und mit den unterschiedlichsten Bereichen zusammenarbeite, habe ich mir außerdem schnell ein großes Netzwerk im Unternehmen aufgebaut.
Abwechslung bringt auch die Rufbereitschaft mit sich. An diesen Tagen arbeite ich vier Stunden und bin nach dem Feierabend der Kollegen telefonisch erreichbar, falls irgendwo eine Störung auftritt. Manche Probleme lassen sich per Fernzugriff lösen, für andere fahre ich an den Standort. Insgesamt übernehmen wir etwa 30 bis 50 Tage Rufbereitschaft pro Jahr – natürlich mit zusätzlicher Vergütung. Aber keine Panik: Solltest du bei uns starten, dann arbeiten wir dich genauestens ein, bevor du das erste Mal selbst Rufbereitschaft machst.
Und wie geht’s für mich weiter?
Während meiner Zeit in der Elektrotechnik habe ich mich fachlich weiterentwickelt. Ich mache gerade eine Weiterbildung zum Techniker in der Fachrichtung Automatisierungstechnik. Dadurch konnte ich mich bereits für eine Stelle als Ingenieur bei Vetter qualifizieren.
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