Chicago im Winter, eiskalter Wind am Lake Michigan, beeindruckende Skyline – und mittendrin eine Gruppe Trainees, die an realen strategischen Fragestellungen arbeitet. Universitätscampus, Laborbesuche und intensive Projektarbeit prägen eine Woche, die nicht nur Wissen vermittelt.
Zwischen Hörsaal und Praxis: Mein Weg zu Vetter
Ich bin Lorena Wetzel und seit 2024 Studierende im Trainee-Masterprogramm bei Vetter. Ursprünglich komme ich aus den Gesundheitswissenschaften und habe bereits einen Master in Public Health. In der Forschung habe ich viel gelernt, aber mir hat der direkte Impact gefehlt. Heute weiß ich, dass ich im Kundenprojektmanagement am Standort Rankweil genau richtig bin.
„Eine intensive Woche, in der wir unglaublich viel gelernt haben – fachlich, persönlich und als Team.“
Lorena Wetzel, Studierende im Trainee-Masterprogramm
Uni-Work: Arbeiten an der Management-Präsentation
Die Projektwoche in Chicago bildet den Abschluss des Hochschulteils im Trainee-Masterprogramm, bevor es in die Masterthesis geht. An der Rosalind Franklin University haben wir uns mit geopolitischen Entwicklungen und deren Einfluss auf die Pharmaindustrie und damit auch auf Vetter beschäftigt mit dem Ziel, daraus eine Präsentation zu entwickeln, die wir dem Vetter-Topmanagement vorstellen dürfen.
Die Arbeitsphase vor Ort war intensiv und herausfordernd. Wir mussten aus ganz viel Input in kurzer Zeit einen klaren Fokus entwickeln, und genau das hat richtig gut funktioniert. Wir kannten gegenseitig unsere Stärken aus vorangegangenen Hochschulprojekten. Hilfreich waren auch die „Telefonjoker“, bei denen wir auf unser Netzwerk bei Vetter zurückgreifen konnten. Gerade weil wir aus verschiedenen Bereichen kommen, sind großartige Synergien entstanden.
Exkursionen in Krankenhäuser und Labore
Besonders beeindruckt haben mich die Einblicke in die medizinische Praxis. Im Simulation Center und im Anatomielabor der Rosalind Franklin University wurde deutlich, wie realitätsnah heute gelernt wird. Das war eine einmalige Erfahrung – mit modernster Technik und echten Körperspenden.
Auch der Krankenhausbesuch hat meinen Blick geschärft: Man merkt, wie sehr Kliniken darauf angewiesen sind, dass Medikamente sicher verfügbar sind. Technologien wie 3D-gedrucktes Tumorgewebe oder OP-Roboter haben gezeigt, wie innovativ die Branche arbeitet.
Besuch im Vetter-Standort Chicago
Neben Uni und Exkursionen bleibt auch Chicago selbst in Erinnerung: Skyline, Architektur und gemeinsame Erlebnisse als Gruppe. Und Skokie natürlich! Wir bekamen eine Führung durch unseren Chicago-Standort und ich lernte dabei Kolleginnen und Kollegen kennen, die ich bisher nur aus Calls kannte.
Mein persönliches Learning
Für mich war die Woche horizonterweiternd und eine klare Bestätigung: Unsere Trainee-Gruppe managt herausforderndes Teamwork erfolgreich, auch unter Zeitdruck. Gleichzeitig haben wir alle während des gesamten Studiums viel Selbstvertrauen gewonnen, gerade durch Präsentationen auf Englisch und die Arbeit im internationalen Umfeld.
Chicago hat mir nochmal gezeigt, wo meine Stärken liegen – und dass ich mit meinem Weg bei Vetter genau richtig bin.