Mein Einstieg bei Vetter
Bevor ich zu Vetter gekommen bin, habe ich eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik gemacht und war danach noch zwei Jahre in meinem Ausbildungsunternehmen tätig. Irgendwann habe ich gemerkt: Ich möchte nochmal etwas Neues, am liebsten in einem Umfeld, in dem Struktur, Verantwortung und Qualität wirklich eine Rolle spielen.
Den entscheidenden Impuls gab dann mein Cousin, der bereits bei Vetter arbeitete. Ich habe mich ganz klassisch beworben, hatte ein Bewerbungsgespräch und wurde genommen. Rückblickend war das ein Glückstreffer: Logistik kannte ich bereits, aber die Dimension und die Standards, die hier gelten, waren neu für mich.
Zwei Bereiche, viele Aufgaben
Wenn ich zur Schicht komme, schaue ich als Erstes, wo ich eingeteilt bin. Bei uns gibt es zwei Bereiche: den Schwarzbereich und den E-Bereich. Die sind durch eine Schleuse getrennt. Im E-Bereich gelten strengere Hygieneregeln, dort tragen wir spezielle Kleidung. Was ich an meinem Job besonders mag: Es gibt keinen starren Ablauf, der jeden Tag gleich macht. Je nach Schicht kommen unterschiedliche LKW-Anlieferungen, je nach Woche haben wir mehr oder weniger Aufträge, und genau das macht die Arbeit so abwechslungsreich. Mein Gehalt? Ich bin absolut zufrieden!
Vom LKW bis zum Stellplatz
In der Produktionslogistik sind wir das Bindeglied zwischen Lager und Produktion. Die Ware wird im Lager ausgelagert, auf den LKW geladen und dann zu uns an den Standort geliefert. Wir kontrollieren Paletten auf Beschädigungen, prüfen Chargen und Lieferchargen, gleichen Mengen ab und schauen, ob das Ganze zum Anforderungsschein der Produktion passt. Erst wenn alles stimmt, wird die Ware bei uns zwischengelagert. Dabei spielt unser System eine zentrale Rolle: Dort scannen wir die Palette und den zugewiesenen Stellplatz. So ist für die Produktion sofort ersichtlich, wo die Ware steht, und sie kann die nächsten Schritte starten, zum Beispiel das Einschleusen.
Große Verantwortung im Job
Was viele unterschätzen: In meinem Job trage ich eine ziemlich große Verantwortung. Manchmal schiebe ich eine Palette mit über 10.000 Produkten durch die Gegend – ein riesiger Wert. Und vor allem: Es sind Medikamente. Zu wissen, dass diese Produkte Menschen helfen können, gibt der Arbeit nochmal eine ganz andere Bedeutung.
Der Mensch im Fokus
Körperlich schwere Tätigkeiten sind bei Vetter selten, weil wir Hilfsmittel wie Hubwagen, Stapler oder den ErgoPack nutzen – ein Umreifungsgerät, das Paletten sichert, ohne dass man sich ständig bücken muss. Auch die Sauberkeit hat mich von Anfang an beeindruckt: Statt Staub und Dreck wie in meiner früheren Logistik ist hier alles ordentlich und gepflegt.
Du willst Produktionslogistiker werden?
Für den Job sind eine Ausbildung und Berufserfahrung im Bereich Lagerlogistik eine gute Basis. Und aus meiner Sicht sind drei Dinge besonders wichtig:
- Sorgfalt: Wir prüfen, scannen, dokumentieren – da muss man konzentriert sein.
- Organisationstalent: Platz ist nicht unendlich, wir arbeiten so effizient und platzsparend wie möglich.
- Flexibilität: Aufgaben wechseln, Schichten wechseln – und manchmal muss man schnell reagieren.
Ein Staplerschein ist auf jeden Fall hilfreich, ich hatte meinen schon aus der Ausbildung. Und wer im Schichtsystem arbeiten kann und Abwechslung mag, ist bei uns genau richtig.