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Produktlebenszyklusmanagement durch Sekundärverpackung

Produktlebenszyklusmanagement durch Sekundärverpackung

Produktlebenszyklus-Management (PLM) wird für Pharmaunternehmen immer wichtiger. Heutzutage reicht es nicht mehr aus, ein Medikament nur auf den Markt zu bringen. Genauso entscheidend ist es, den Erfolg dauerhaft zu sichern, das Produkt an sich verändernde Marktanforderungen anzupassen und die Wirtschaftlichkeit über die gesamte Lebensdauer zu gewährleisten.

Sekundärverpackungen spielen bei der Vermarktung eines Arzneimittels vom Marktstart bis zum Produktionsende eine entscheidende Rolle. Selbst bei einem bewährten Produkt können schon kleine Änderungen große Auswirkungen auf den Markterfolg haben.

Durch Veränderungen an der Sekundärverpackung können sowohl Herausforderungen durch Marktanforderungen als auch durch Regulierungsbehörden gelöst werden. Auf diese Weise lässt sich das Marktpotenzial eines Medikaments deutlich erhöhen. Das hilft Pharmaunternehmen bei

  • der Erfüllung der Patientenbedürfnisse nach nutzerfreundlichen Systemen
  • der Umsetzung immer strengerer Vorgaben zur Produktsicherheit
  • der Einhaltung sich verändernder regulatorischer Anforderungen (z.B. Serialisierung)
  • der Erzielung höherer Kosteneffizienz

Produktlebenszyklus-Management durch Produkt-Redesign

Ein Beispiel für die Nutzung von Sekundärverpackungen zur Verlängerung des Produktlebenszyklus ist das Redesign eines Produkts. Die Neugestaltung einer Verpackung ermöglicht auch bei einem bereits erfolgreichen Arzneimittel verbesserte Nutzerfreundlichkeit, gesteigerte Effizienz und höhere Sicherheit. Auf diese Weise können sich Pharmahersteller deutlich von ihren Mitbewerbern differenzieren.

Verbesserung der Sicherheit - Um die Sicherheit für bereits erhältliche Injektions-Medikamente zu verbessern, stehen verschiedene Optionen zur Wahl. Ein Originalitätsverschluss fördert die Produktintegrität. Ein Safety Device kann Nadelstichverletzungen beim Anwender vorbeugen. Auch wechselnde Farben erhöhen die Sicherheit. Farbcodierte Kolben helfen z.B. bei unterschiedlichen Dosierungsstärken und minimieren das Risiko von Unter- oder Überdosierungen.

Safety Devices bieten Schutz gegen Stichverletzungen und damit verbundene Infektionen durch Blutübertragung:

Spritze mit integrierter Nadel

Verbesserung der Sicherheit

Safety Device

Steigerung der Nutzerfreundlichkeit - Eine wichtige Rolle bei Verbesserungen im Lebenszyklus spielt das Thema Nutzerfreundlichkeit. Die Anzahl der Injektionstherapien wächst und damit auch die Nachfrage nach einfach anwendbaren Verabreichungssystemen. So bedeutet zum Beispiel der Gebrauch von vorgefüllten Spritzen statt Vials für medizinisches Fachpersonal eine deutliche Zeitersparnis. Die Verwendung einer Pens mit Doppelkammer-Karpulen ist deutlich praktischer als die einer Setverpackung für lyophilisierte Vials.

Nutzerfreundliche Device Systeme ermöglichen Patienten die einfache Handhabung und Anwendung ihrer Medikamente zu Hause:

Vial Setverpackung

Steigerung der Nutzerfreundlichkeit

Doppelkammer-Karpule im Pen

Einhaltung regulatorischer Anforderungen - Die immer strenger werdenden gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich der Patientensicherheit stellen für Pharmaunternehmen zunehmend eine Herausforderung dar. Eine Lösung dafür bietet der Einsatz innovativer Sekundärverpackungen. Da die Vorschriften der Regulierungsbehörden oftmals von Land zu Land variieren, hilft die Verpackung den Arzneimittelherstellern bei der individuellen Anpassung. So kann beispielsweise ein Medikament in einer Verpackung für den Weltmarkt angeboten und durch ein einfaches Upgrade speziell für den besonders streng regulierten japanischen Markt angepasst werden. Die Implementierung einer Serialisierungsstrategie in den Verpackungsprozess gewährleistet dabei die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und steigert die Marktdifferenzierung.

Blisterverpackungen erfüllen die strengen gesetzlichen Anforderungen in Japan zum Schutz vor Partikeln:

Top-loading Karton

Einhaltung regulatorischer Anforderungen

Top-loading Karton inklusive Blister

Vetter unterstützt Sie beim Redesign von Verpackungen

Für die erfolgreiche Neugestaltung oder Verbesserung einer Verpackung ist ein stabiler Prozess notwendig. Dieser muss Dokumentenmanagement, Sekundärverpackungsdokumente, Schulung, Prozessqualifikation und -validierung sowie den Freigabeprozess für neue regulatorische Anforderungen miteinbeziehen. Die Zusammenarbeit mit einer Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO), die einen effizienten PLM-Prozess erstellt, bietet Pharma- und Biotechunternehmen erhebliche Vorteile. 

Vetter verfügt nicht nur über eine große Bandbreite an Sekundärverpackungsservices und -technologien, sondern auch über die notwendige Kompetenz und Erfahrung, um Sekundärverpackungen in die Strategie eines erfolgreichen Lebenszyklus-Prozesses einzubetten.

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Vetter Packaging Solutions

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