Menschen bei Vetter

Vom eisigen Parkett in die Pharmawelt.

Christian Rohde

Christian Rohde hat bereits früh den Grundstein für seine Eishockeykarriere gelegt. In seiner Heimstadt Füssen, einer Eishockeyhochburg, begann er schon mit 4 Jahren zusammen mit seinem 3 Jahre älteren Bruder, mit dem rasanten Hobby. Mit 16 empfahl er sich über seinen Heimatclub EV Füssen für einen Profivertrag bei den Augsburger Panthern. Es folgten viele Stationen in der Oberliga und der 2. Bundesliga als auch in der höchsten deutschen Spielklasse DEL, u. a. bei den Bietigheim Steelers, Hannover Scorpions, Straubing Tigers, Krefeld Pinguinen und den Duisburger Füchsen.

Emotional bewegt hat ihn in dieser Zeit vor allem der gewonnene Klassenerhalt in der DEL mit den Duisburger Füchsen, an den damals niemand mehr geglaubt hatte.

8 Jahre lang (2008 bis 2016) hütete Christian Rohde (Spitzname „Bazi“) das Tor der Ravensburg Towerstars. Seine sportlichen Highlights mit der Mannschaft waren beispielsweise sein Einsatz in der A-Nationalmannschaft bei einem Turnier in Lettland oder der Meistertitel in der 2. Eishockey Bundesliga mit den Towerstars.

“Ich habe die Zeit als Profi genossen, mit allen Höhen und Tiefen. Auf der einen Seite war es schön, mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können, als das anderen Vätern möglich ist. Auf der anderen Seite ist man jedes Wochenende in ganz Deutschland unterwegs”, erzählt Christian mit einem Lächeln.

Nach einigen Verletzungen stand deshalb für ihn 2015 fest, dass er vom Eis in einen soliden Beruf wechseln möchte. Er begann bei Vetter eine Ausbildung zum Informatiker, arbeitet seitdem in der E-Technik und betreut die firmenweiten Automatisierungsnetze.

„Eishockey hat mich sehr geprägt und ich nehme viel davon mit in meinen jetzigen Beruf“, erklärt der 32-Jährige. „Teamwork ist ein Schlüsselfaktor. Auf dem Eis wird Teamwork großgeschrieben. Nur gemeinsam kann man erfolgreich sein. Das ist auch bei Vetter so. Außerdem hilft mir meine Erfahrung als Profi, mit Stress umzugehen und mich zu fokussieren“, so Christan weiter. Sein geregeltes Leben genießt er in vollen Zügen, vor allem die freien Wochenenden. Aufs Eis begibt er sich heute nur noch in seiner Freizeit – um Spaß mit seinen beiden Kindern zu haben.