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News: Vetter erweitert Portfolio um flexiblen Serialisierungs-Service

News: Vetter erweitert Portfolio um flexiblen Serialisierungs-Service

Neuer Service erlaubt eindeutige Kennzeichnung von Arzneimittel-Endverpackungen

Vetter geht den nächsten Schritt beim Thema Arzneimittelsicherheit: Der Pharmadienstleister bietet seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit einer eindeutigen Kennzeichnung der Endverpackungen von Medikamenten. Mit seinem umfassenden und flexiblen Serialisierungs-Service reagiert Vetter auf die verschärften Vorgaben der Zulassungsbehörden vieler Länder zur Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen. Die individuell anpassungsfähigen Lösungen können Pharma- und Biotech-Unternehmen zudem als Basis für eigene Track-und-Trace-Programme zur Optimierung der Supply Chain nutzen.

Die stetig steigende Anzahl gefälschter Arzneimittel hat sich längst zu einer globalen Herausforderung entwickelt. Die Folgen sind außer einem erheblichen Risiko für Patienten auch enorme wirtschaftliche Schäden für die Pharmaindustrie. Die Gesetzgeber und Regulierungsstellen reagieren weltweit mit neuen Vorschriften zur Erhöhung der Sicherheit darauf. Als aktuell geeignetste Lösung des Problems sehen Politik und Wirtschaft die Nachverfolgbarkeit der Medikamente an – von der Produktion, über den Vertrieb bis zur Apotheke. Serialisierung, die eindeutige Kennzeichnung der kleinsten Verpackungseinheit mit einer einmalig verwendeten Identifikationsnummer, soll in Verbindung mit Track-und-Trace-Lösungen die Basis dafür liefern.

In einigen Ländern wie der Türkei, Indien, China und Argentinien verlangen die Behörden bereits die Serialisierung von Arzneimitteln. Viele andere Märkte werden in den kommenden Jahren folgen, darunter Südkorea, Brasilien, die EU und die USA. Die Anforderungen und Vorgaben an Serialisierung unterscheiden sich aber länderspezifisch. Deshalb benötigen international tätige Pharma- und Biotech-Unternehmen flexible Lösungen, um den jeweiligen Anforderungen gerecht werden zu können. Vetter bietet seinen Kunden verschiedene Optionen für die Serialisierung von Medikamenten an. Die Bereitstellung unterschiedlicher Formate für Serialnummern, Codes wie 2-D Data Matrix Codes, Schnittstellen und Reports gehört ebenso dazu wie unterschiedliche Tiefen der Aggregation. Südkorea etwa verlangt zumindest für das Jahr 2015 lediglich die Serialisierung der Faltschachtel. China hingegen verfolgt ein Konzept, das 1-D Linear-Codes ebenso erfordert wie die Aggregation mit dem Versandkarton.

„Unser Angebot zur Serialisierung ermöglicht eine eindeutige Kennzeichnung der End- und Transportverpackungen. Damit liefern wir nicht nur eine flexible Antwort auf die steigendenden Anforderungen der Behörden, sondern tragen aktiv zu einer erhöhten Arzneimittelsicherheit bei“, so Thomas Otto, Geschäftsführer von Vetter. „Unsere Kunden profitieren aber darüber hinaus. Sie können unseren neuen Service als Basis für eigene Track-und-Trace-Programme nutzen. Transparente Vertriebswege schützen nicht nur vor Fälschungen, sondern helfen auch Prozesse entlang der Supply Chain effizienter zu gestalten.“

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