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Multiple Sklerose
Multiple Sklerose When even short distances become a hurdle in everyday life

Was steckt hinter der Krankheit MS?

Multiple Sklerose ist eine chronisch fortschreitende Entzündung des zentralen Nervensystems. Die genauen Ursachen der Krankheit sind bis heute nicht geklärt. In Gehirn und Rückenmark treten vielfache (multiple) Entzündungen auf, die Nervenzellen zerstören. Multiple Sklerose kann viele verschiedene neurologische Symptome verursachen – von Sehstörungen bis hin zu Gedächtnislücken und Bewegungsschwierigkeiten. MS kann bis heute nicht geheilt, sondern der Krankheitsverlauf durch derzeitige Therapien nur günstig beeinflusst, das heißt verlangsamt werden. 

Angst nehmen

Für Multiple-Sklerose-Erkrankte gibt es einige Gründe sich nicht behandeln zu lassen oder eine begonnene Therapie wieder abzubrechen. Sie tun das unter anderem aus Furcht vor der Verabreichung der Medikamente. Es ist wichtig, diesen Grund ernst zu nehmen. 

Aber was genau führt dazu, dass Patienten die Injektionstherapieren für MS nicht nutzen? Menschen, die behandelt werden könnten, lehnen die Therapie aus unterschiedlichen
Gründen ab: Manchen geht es so gut, dass sie glauben, sie bräuchten die Medikamente nicht. Andere haben Angst vor Spritzen und Nadeln, die zudem bei jeder Injektion an die Erkrankung erinnern. Unzureichende Unterstützung durch Familie und Freunde ist ein weiterer Aspekt. 

Darüber hinaus spielen die Injektionssysteme eine entscheidende Rolle. Die Injektion ist ein Hauptgrund für die Angst von Patienten. Je einfacher die Verabreichung für die Betroffenen ist, desto wahrscheinlicher ist ihre Anwendung. Für die meisten Fälle gilt: je kleiner die Nadel, desto besser. Aus psychologischen Gründen werden sich die Patienten immer für die kleinstmögliche Nadel entscheiden.

Patienten wollen richtig gemischte und dosierte Medikamente in klar gekennzeichneten vorgefüllten Spritzen. So können falsche Mischungsverhältnisse und Dosierungen vermieden werden. MS-Patienten, bei denen häufig Sehstörungen auftreten können,
wird dadurch besonders geholfen. Darüber hinaus wollen Patienten Injektionssysteme, mit denen sie auch verreisen können. Wir leben in einer mobilen Welt, und Systeme wie Pens und Autoinjektoren machen das Leben einfacher, weil sie überallhin mitgenommen werden können. Aus psychologischen Gründen sind auch Autoinjektoren sinnvoll, da bei ihnen die Nadel nicht sichtbar ist. Zudem sind diese Systeme leicht zu bedienen, was besonders für Patienten mit Muskelzittern wichtig ist. 

Betroffene wollen zu allererst Kontrolle über ihre Erkrankung. Einfach handhabbare Systeme unterstützen sie dabei. Sie wollen auch welche, die sie nicht ständig an MS erinnern. 

In den letzten Jahren gab es hier einige Fortschritte in der Behandlung von MS. Dennoch müssen diese Aspekte auch in Zukunft weiter beachtet werden. Gemeinsames Ziel muss es sein, die Anzahl der Therapie-Abbrecher zu verringern und mehr Patienten für eine Behandlung zu gewinnen. 

 

Seit mehr als fünfzehn Jahren werden bei Vetter Medikamente zur Behandlung von MS abgefüllt.