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Diabetes Typ 2
Süsse Gefahr

Diabetes Typ 2

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind weltweit 422 Millionen Menschen zuckerkrank. Ein Großteil von ihnen leidet am sogenannten Typ 2 der Stoffwechselkrankheit. Um Folgeerkrankungen durch erhöhten Blutzuckerspiegel von Glukose zu vermeiden, müssen sie ihrem Körper nicht nur Insulin, sondern auch das Hormon GLP-1 zuführen. Vetter füllt 60 Prozent des weltweiten Marktanteils davon ab.

Was nur wenige wissen: Es gibt zwei Varianten der Zuckerkrankheit. Diabetes Typ 1 ist eine angeborene Autoimmunerkrankung. Die meisten Betroffenen jedoch haben Diabetes Typ 2. Dabei handelt es sich um eine Insulinresistenz. Ursachen dafür sind meist genetische Veranlagung, Übergewicht oder zu wenig Bewegung. Bei Typ-2-Patienten ist der Körper gegen Insulin „abgehärtet“ und benötigt immer mehr davon, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Früher nannte man diese Stoffwechselstörung „Alterszucker“, heute erkranken auch immer mehr Jugendliche und Kinder daran.

Diabetes zu erkennen ist nicht ganz einfach, denn die Symptome sind bei beiden Varianten nicht sehr spezifisch. Als Warnzeichen gelten unter anderem vermehrter Durst, große Gewichtsabnahme, häufige Infektionen oder Müdigkeit. Oft bemerken Betroffene die Krankheit erst spät. Das kann schlimme Folgen haben: Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel werden Arterien und Nerven geschädigt, das Risiko

für einen Schlaganfall und Herzinfarkt steigt erheblich an. Manche Patienten erleiden Nierenversagen oder Sehstörungen. Ergänzend zu Insulin müssen viele Diabetes-Typ-2-Erkrankte ihrem Körper zusätzlich das Hormon „Glucagon-like peptide-1“ oder kurz GLP-1 zuführen. Auch Vetter füllt den Wirkstoff ab – und das in großen Mengen: Der weltweite Marktanteil liegt bei über 60 Prozent. Das Hormon GLP-1 bewirkt, dass sich die Insulinresistenz bei Diabetes-Typ-2-Patienten nicht noch weiter verschlimmert. Damit ermöglicht Vetter durch seine Arbeit Tausenden Menschen mit Diabetes, ein besseres Leben zu führen.