Vetter Erfahrungsbericht

Komplex, aber auch ziemlich spannend.

Dr. Melanie Helms, Teamleiterin Chemische Analytik und ehemalige Trainee

„Ich bin über das spezifische Trainee-Programm bei Vetter eingestiegen. Dabei war ich eine von insgesamt vier Trainees im Bereich Qualitätskontrolle. Mein Trainee-Programm umfasste vier festgelegte Stationen innerhalb der Qualitätskontrolle, wovon die letzte in meiner Zielabteilung war. Um die Zielabteilung gut kennenzulernen, war diese Station für ein ganzes Jahr geplant, in den anderen Abteilungen war ich für jeweils vier Monate.

Meine Stationen in der Rotationsphase des ersten Trainee-Jahres waren das Dokumentenmanagement, die Mikrobiologie und die Ausgangsmaterialien. Nachdem ich hier die Tätigkeitsfelder und Aufgaben der Abteilungen kennengelernt hatte, bin ich in meine Zielabteilung, die Chemische Analytik, gewechselt. Welche Abteilung die Zielabteilung sein sollte, wurde bereits während des Bewerbungsprozesses festgelegt und hing in hohem Maße von meinen Vorqualifikationen, Erfahrungen und Neigungen ab. 

Ich habe mich in der Qualitätskontrolle gleich sehr wohlgefühlt. Ich wurde hier hervorragend eingearbeitet und betreut. Klar: Ein Trainee-Programm ist kein Selbstläufer. Es ist auch Eigeninitiative gefragt, man muss auf andere zugehen und zeigen können, dass man etwas kann. Eine gewisse Offenheit ist also auf jeden Fall von Vorteil. Mir hat diese Einstellung sehr geholfen, um einen guten Blick für das große Ganze in der Qualitätskontrolle zu bekommen. Es sind ja sehr viele einzelne Prozesse, die hier täglich ablaufen. Und die begreift man über ein Trainee-Programm einfach viel besser.

Was für mich den Reiz ausgemacht hat, bei Vetter einzusteigen? Ich wollte zu einem Unternehmen, das Abwechslung zu bieten hat. Die gibt es hier absolut: Wir arbeiten für viele Kunden mit unterschiedlichen Anforderungen und Qualitätssystemen. Das macht es zwar komplex, aber auch ziemlich spannend, wie ich finde. Hinzu kommt, dass man trotz aller Unterschiede das Vetter Prinzip „höchste Qualität“ umsetzen muss und kann. Ich hatte auch während meiner Zeit an der Uni mit verschiedenen Standards und Vorschriften zu tun. Aber hier in der Industrie wird alles noch genauer gemacht, zigfach überprüft, bevor es an den Kunden rausgeht. Analytisches Denken und eine gute Auffassungsgabe sind deshalb ein Muss, wenn man in diesen Bereich einsteigen will.  
 
Was ich Bewerbern noch mitgeben kann: Aus meiner Sicht ist es wichtig, im Bewerbungsprozess ein Stück Gelassenheit mitzubringen – auch wenn das nicht immer leichtfällt. Aber so wird es einfacher, sich selbst zu präsentieren, und man wird wahrgenommen, wie man ist. Ich selbst habe Vetter auf einer Job-Messe für Absolventen kennengelernt und mich dort ausführlich über die Einstiegsmöglichkeiten informiert. Nach der Bewerbung wurde ich zu einem Assessment Center eingeladen und habe die Trainee-Stelle dann auch bekommen!  
 
Einer der vielleicht schönsten Momente während meiner Trainee-Zeit war ein Ausflug der ganzen Trainee-Gruppe zu einem Kletterpark am Bodensee. Da konnten wir abseits von Labor und Büro etwas zusammen erleben, in lockerer Umgebung. Für mich war es einfach toll, das Gemeinschaftsgefühl untereinander zu spüren.“